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Deutsche Telekom will Breitband-Kooperation mit Kommunen

Schon heute kann die Deutsche Telekom ca. 94 Prozent aller deutschen Haushalte mit schnellen DSL-Anschlüssen versorgen. Jedoch gibt es immer noch zahlreiche Kommunen, die bisher nicht über einen breitbandigen Anschluss verfügen. Diese so genannten “weißen Flecken” sollen jetzt geschlossen werden. Um die DSL-Versorgung auch in ländlichen Gebieten herzustellen, wo sich teure Investitionen für die Telekom alleine nicht rechnen, strebt die Deutsche Telekom jetzt Kooperationen mit den jeweiligen Kommunen an. “Im Gegensatz zu anderen Anbietern investieren wir nicht nur in die lukrativen Ballungszentren, sondern treiben den Breitband-Ausbau auch in den ländlichen Gebieten systematisch voran”, betont Timotheus Höttges, Vorstand T-Home bei der Deutschen Telekom.

“Allerdings müssen wir als Unternehmen darauf achten, dass sich unsere Investitionen rentieren. Deshalb setzen wir verstärkt auf Kooperationen mit den Kommunen”, so Höttges weiter. Hierbei können sich die Gemeinden auf unterschiedliche Art und Weise am nötigen Ausbau beteiligen: Beispielsweise indem sie eventuell vorhandene Kabelkanalanlagen oder Leerrohre zur Verfügung stellen oder die notwendigen Tiefbaumaßnahmen übernehmen. Alternativ sind Vereinbarungen über garantierte Mindestkundenzahlen oder finanzielle Zuschüsse, die in einigen Bundesländern von den Landesregierungen unterstützt werden, möglich.

Um für jede Kommune das passende Kooperationsmodell auszuarbeiten, stehen in den einzelnen Regionen Ansprechpartner der Deutschen Telekom zur Verfügung. “Wir klären mit jeder Gemeinde, die Interesse an einer Breitbandanbindung hat, wie ein wirtschaftlicher Ausbau aussehen könnte”, verspricht Ulrich Adams, der das Ausbauprojekt verantwortet.

Der Wunsch nach einem schnellen DSL-Zugang nimmt in vielen ländlichen Gebieten rasant zu: Im Zuge der fortschreitenden privaten und beruflichen Vernetzung werden in ganz Deutschland hohe Bandbreiten benötigt, um zum Beispiel Musik, Bilder und Filme über das Internet auszutauschen oder live zu verfolgen. Schon heute verfügt nach Angaben des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) jeder zweite Haushalt in Deutschland über einen schnellen Internet-Zugang. Die Zahl der Breitband-Anschlüsse hat sich damit seit  dem Jahr 2003 vervierfacht und Deutschland liegt somit klar über dem europäischen Schnitt (42 Prozent).

Neben den geplanten Kooperationen investiert die Deutsche Telekom konsequent in den Breitbandausbau: 13 zusätzliche Städte erhalten in diesem Jahr die schnellste Breitbandverbindung des Konzerns über VDSL (mit Übertragungsraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde). Insgesamt gibt es am Jahresende in 40 Städten ein VDSL-Netz. Darüber hinaus wird in bis zu 1.000 Städten die ADSL2+-Technik ausgebaut: Damit sind Übertragungsraten von 16 Mbit/s möglich.

Interessenten - Bürgermeister oder Vertreter einer Kommune - können über die Email-Adresse DSL-Ausbau@telekom.de mit der Deutschen Telekom in Kontakt treten und weitere Informationen einholen.

Weitere Informationen unter www.telekom.de/dsl